10.09.2021

Aktuelles zur Grundsteuerreform in Niedersachsen

Das Landesamt für Steuern Niedersachsen stellt auf seiner Homepage regelmäßig neue Informationen für die Bürgerinnen und Bürger der niedersächsischen Kommunen zum aktuellen Stand der Grundsteuerreform zur Verfügung.

Mit seiner Entscheidung vom 10.04.2018 hat das Bundesverfassungsgericht das derzeitige System der grundsteuerlichen Bewertung für verfassungswidrig erklärt und dem Gesetzgeber bis Ende 2019 Zeit zur Beseitigung dieses verfassungswidrigen Zustands eingeräumt. Im November 2019 wurde daraufhin vom Bund das Grundsteuer-Reformgesetz verabschiedet und gleichzeitig, mit der sogenannten Öffnungsklausel, den einzelnen Bundesländern das Recht eingeräumt, auch eine eigene gesetzliche Regelung für die Neuberechnung der Grundsteuer zu treffen.

Etwa die Hälfte der Bundesländer hat sich dafür entschlossen ein eigenes Modell für die Neuberechnung zu entwickeln. Darunter auch Niedersachsen, welches sich für das Flächen-Lage-Modell entschieden hat. Grundlage für dieses Modell sind die Flächen des Grunds und Bodens sowie des Gebäudes multipliziert mit einer Äquivalenzzahl (bestimmter Zahlenwert je qm Boden und Gebäudefläche) und einem sogenannten Lage-Faktor (Zu- oder Abschlag für die Lage des Grundstücks) für das jeweilige Grundstück.

Zur Umsetzung der Reform wurde jeder Grundstückseigentümer und jede Grundstückseigentümerin eines bebauten oder unbebauten Grundstücks dazu verpflichtet, eine Feststellungserklärung beim zuständigen Finanzamt einzureichen.

Um die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Holzminden über den aktuellen Stand der Grundsteuerreform auf den laufenden zu halten, hat uns das Landesamt für Steuern einen Link zur Verfügung gestellt, mit dem Sie alle wichtigen Informationen zum Verfahren auf der Homepages des Landesamtes abrufen können.

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Kategorie: Buergerservice