Holzminden macht Sinn – Stadt im Fluss

Projektbeschreibung

Motivation für die Entwicklung eines Konzeptes für den Weserkai und die erfolgreiche Bewerbung im Wettbewerb QiN 2008 war die Idee, ein vorhandenes, aber in Vergessenheit geratenes Potenzial zu nutzen und dadurch positive Effekte für die Entwicklung der Innenstadt zu erzielen. Unter diesen Gesichtspunkten sind die nachfolgenden Projekte zu sehen:

1. Aufenthaltsqualität / Öffentlicher Raum – Stadt und Wasser genießen

2. Tourismus – Stadt und Wasser entdecken

3. Events / Kultur – Stadt und Wasser erleben

Oberziel ist dabei die Entwicklung des Weserkais, ein Vorhaben, das ursprünglich bereits im Rahmen des QiN-Projektes 2007 umgesetzt werden sollte.

 

 

 

 

 

Am 11.09.2008 überreichte die Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann die Urkunde an den Arbeitskreis „Holzminden macht‘s“, für den Jens-Martin Wolff (Stadt Holzminden), Ruth Koßmann und Ralf Schwager (Stadtmarketing), Birgit Schneider (TAH) Thomas Holzmann (Öffentliche) und Oliver Fuchs (Landessparkasse) nach Hannover gekommen waren

QiN geht 2008 in die 2. Runde

 

 

Über 30 Städte haben sich diesmal beworben. Und wieder hat Holzminden gewonnen! 84.500 Euro hat die Jury dem Wettbewerbsbeitrag „Stadt im Fluss“ zugestanden. Die Idee, den Weserkai aus dem Dornröschenschlaf zu wecken, hat die Juroren überzeugt, die über die 1 Millionen Euro QIN-Preisgeld zu entscheiden hatten. Und die Holzmindener hatten mit ihrem Konzept die Nase ganz weit vorn: 18 Städte wurden prämiert und nur der Hannoveraner Wettbewerbsbeitrag mit einer größeren Summe bedacht.

 

Bereits der letztjährige Wettbewerbsbeitrag unter dem Titel „Holzminden macht Sinn“ widmete sich mit einem von insgesamt 21 Einzelprojekten der Neuorientierung der Innenstadt hin zur Weser. Bei der Ausarbeitung dieser Projektidee hat sich jedoch schnell gezeigt, dass die für das Projekt veranschlagten Mittel, weit hinter dem eigentlichen Bedarf zurück blieben. Der Arbeitskreis hatte daher bereits frühzeitig das Ziel aufgegeben, schon im Förderzeitraum 2007 / 2008 Teile „alter“ Konzepte kleinteilig umzusetzen und sich statt dessen auf die Ermittlung von Grundlagen für ein Gesamtkonzept konzentriert.

 

Am 30.08.2007 übernahmen Stadtmanager Jürgen Block und Stadtbaurat Jens-Martin Wolff die Gewinnurkunde aus den Händen der Ministerin für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit, Frau Mechthild Ross-Luttmann.

HOLZMINDEN MACHT SINN

 

Unter dem Titel „Holzminden macht Sinn“ hat sich der Arbeitskreis „Holzminden macht´s“ um die vom Land Niedersachsen ausgeschriebene Modellförderung „Belebung der Innenstädte“ beworben und Landesmittel in Höhe von 80.000,00 EUR gewonnen. Aufgestockt wird dieser Betrag durch 100.000,00 EUR, die der Rat der Stadt Holzminden schon im Rahmen der Bewerbung bereitgestellt hat sowie 50.000,00 EUR, die der Arbeitskreis als privaten Beitrag einbringt. Somit stehen für das kommende Jahr insgesamt 230.000,00 EUR für die Entwicklung der Holzmindener Innenstadt zur Verfügung.

Mit dem Gewinn des Wettbewerbs verbunden ist ein beeindruckendes Bekenntnis zur Innenstadt und die Bejahung dieses Standortes, um verlässliche Rahmenbedingungen für Handel, Dienstleistung, Gastronomie und Wohnen zu schaffen. Dazu werden Aufenthalts-, Erlebnis- und Wohnqualität sowie das Flächenmanagement auf vielgestaltige Weise verbessert. Die Jury hielt die Ziele, die Gestaltung und Nutzung des Marktplatzes zu verbessern und den Innenstadtraum zur Weser zu öffnen, für besonders gelungen.

Bis zum Sommer 2008 sollen etwa 25 Einzelprojekte in der Innenstadt umgesetzt werden. Der Arbeitskreis wird dabei von der HAWK wissenschaftlich begleitet.